Im Zuge der SubprimeKrise und ihren Nachwehen aufgekommene Forderung, dass der Weltfinanzmarkt (global financial market) nicht nur auf wenige grosse Wertpapierbörsen – wie etwa Neuyork, London, Tokio, Bombay, Frankfurt und Zürich – beschränkt sein dürfe, sondern auf weitere hundert Länder ausgedehnt werden müsse. Wie der globale Handel aber zu diversifizieren sei (has to be diversified), wird gar nicht oder nur undeutlich gesagt. Solange aber die Anbieter und Nachfrager auf dem Finanzmarkt frei entscheiden können, an welchem Ort sie ihre Geschäfte tätigen möchten, wird es weltweit bei wenigen bevorzugten Finanzzentren bleiben. – Die Anbindung der heimischen Währung nicht an eine einzige MasstabWährung (benchmark currency, etwa den EUR oder USD, dann auch einseitige Währungsbindung [unilateral currency peg] genannt), sondern an mehrere Währungen.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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