Europhobie (europhobia)

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Die krankhafte Ablehnung des EUR als Zahlungsmittel; die im Innern einer Person verankerte, sachlich kaum nachvollziehende Weigerung, den EUR als Geld anzuerkennen. Vorzufinden ist diese Haltung in Gruppen vor allem in Deutschland, die sich in Internet-Foren austauschen, und die in diesem Zusammenhang zumeist für die Wiedereinführung der DEM werben. – Der Europhobie sind jene Personen beizuzählen, die von der EZB herausgegebene Banknoten als Zeichen einer bösen Macht (evil power) betrachten, und in einzelnen Gestaltungsmerkmalen der Scheine allerlei Geheimzeichen zu entdecken glauben (belief to detect various – mostly diabolical – secret signs). – Siehe Chremaphobie, Europayer, Finanzforen, Finanzpsychologie, Geldeuropäer, Geldpsychologie, Rückkehr-Ideologie, Shitstorm, Teuro, Verschwörungstheorien.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Europhobie (europhobia)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/europhobie-europhobia/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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