Diätrendite (diet yield)

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Von Finanzjournalisten gesagt für einen Zustand auf dem Finanzmarkt, bei dem Anleger so gut wie gar keine Zinsen erhalten, weil das Zinsniveau (durch die Zentralbank) niedrig gehalten wird. – Hätten die Anleger in Deutschland für Bankeinlagen im Jahr 2010 drei Prozent Zins anstatt nur einem Prozent gutgeschrieben bekommen, so hätten die Bundesbürger Zusatzeinnahmen von 36 Mia Euro erhalten. Für die Folgen der mit der Subprime-Krise verbundenen Finanzkrise mussten mithin auf diesem Weg die Sparer mit einen erheblichen Anteil (to a considerable proportion) eintreten. – Siehe Anmassung, zentralbankliche, Ausschüttungs-Sperre, Blutzoll, Enteignung, kalte, Repression, finanzielle, Niedrigzinspolitik.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Diätrendite (diet yield)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/diatrendite-diet-yield/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com