Anleihe, nachrangige (subordinated bond)

Auch in: EN FI FR PL ZH

Festverzinsliches (fixed interest bearing) Wertpapier, bei welchem die Gläubiger im Falle der Liquidation oder der Insolvenz des Emittenten hinter die Ansprüche von nicht-nachrangigen Forderungen zurücktreten müssen. Im Konkursfall ist daher die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Anleihe nicht bedient wird. – Solche Anleihen spielen bei der Anrechenbarkeit auf eigene Mittel der Bank seitens der Aufsichtsbehörden eine Rolle. – Siehe Paritätsvorbehalt, Tier 1, Vorrangregel, unbedingte. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2005, S. 86 f. (Emission nachrangiger Verbindlichkeiten deutscher Banken 1990 bis 2004).

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Passend zum Seiteninhalt

Passende Formel

Laufende Anleiherendite

\[r_{lauf}=\frac{C}{P}\cdot100\]

Die laufende Verzinsung einer Anleihe bezogen auf ihren Marktpreis berechnen.

Variablen: C jährlicher Kupon; P aktueller Anleihekurs.

Anwendung: Für einen schnellen Renditevergleich ohne Kursgewinn und Laufzeiteffekt.

Formel vollständig öffnen
Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Anleihe, nachrangige (subordinated bond)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/anleihe-nachrangige-subordinated-bond/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

5 Seitenaufrufe dieser Seite