Nachtschalter (night desk)

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Bei einer Bank die Möglichkeit für den Kunden, auch ausserhalb der üblichen Geschäftszeiten bedient zu werden. Mit “Nacht” ist hier regelmässig die Zeit zwischen dem üblichen Geschäftsschluss und mindestens 22 Uhr gemeint. – Bis etwa 1960 boten einige Institute in Städten, an Flughäfen und an grossen Bahnhöfen einen solchen Dienst an. Inzwischen sind selbst samstags fast alle Banken geschlossen: just an dem Tag, an dem die meisten Kunden einen arbeitsfreien Tag geniessen und Zeit für den Besuch einer Bank hätten. – Indessen bescherte dieses personalkostenintensive Angebot (high personal-cost service) den Instituten hohe Verluste (brought high losses). Da Bankgeschäfte immer mehr über das Internet abgewickelt werden und zudem viele Institute auch einen Tag- und-Nachtservice über ein Call-Centre anbieten, werden die von Verbraucherverbänden häufig gewünschten Nachschalter wohl kaum wieder eingeführt werden. – Siehe Geschäftsstelle, vollautomatische, Moonlight-Banking, Postsparbuch

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Nachtschalter (night desk)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/nachtschalter-night-desk/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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