Gearing (so auch häufig im Deutschen gesagt, seltener Verschuldungsgrad)

Das Verhältnis von Netto-Kreditverschuldung – nämlich die langfristigen Finanzschulden abzüglich der flüssigen Mittel und der Wertpapiere des Umlaufvermögens – zum Eigenkapital eines Unternehmens (the ratio of net debt to equity, also called financial leverage). Ein zu hoher Wert beim Gearing deutet auf eine entsprechend starke Krisenanfälligkeit des Unternehmens hin. – Bei Optionen das Verhältnis vom Kurs des Basiswertes zum Preis des Optionsscheins unter Berücksichtigung des Optionsverhältnisses. – Siehe Working Capital, – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Februar 2012, S. 97 ff. (Verschuldung der Unternehmen im Eurogebiet; ausführliche Darstellung; viele Übersichten; Vergleiche zu den USA).

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Merk, G. (Hrsg.): „Gearing (so auch häufig im Deutschen gesagt, seltener Verschuldungsgrad)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/gearing-so-auch-haufig-im-deutschen-gesagt-seltener-verschuldungsgrad/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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