Ersparnis (savings)

Auch in: EN FR

Bei einem Unternehmen die Minderung der Kosten bei Erhaltung der Menge und Qualität des dem Markt zugeführten Gutes (financial benefits resulting from a reduction in costs). – In der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung eine Bestandsgrösse (stock), nämlich der nichtverbrauchte Teil des Volkseinkommens, grob: das Bruttoinlandsprodukt abzüglich der Ausgaben für Konsum und Staatsverbrauch. Hierzu zählen neben dem Sparen der Privathaushalte auch die nichtausgeschütteten Gewinne der Unternehmen sowie Einnahme-Überschüsse des Staates. – Siehe Bruttoinlandsprodukt, Horten, Leistungsbilanz-Defizit, Sparen, Spareinlagen, Sparsamkeit. – Vgl. die Definitionen sowie die Bestands- und Zuwachsgrössen unter der Rubrik “Finanzkonten und nichtfinanzielle Konten”, Unterrubrik “Jährliche Ersparnis, Investitionen und Finanzierung” im Teil “Statistik des Euro-Währungsgebiets” des jeweiligen Monatsberichts der EZB.

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Passend zum Seiteninhalt

Passende Formel

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Ersparnis (savings)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/ersparnis-savings/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

7 Seitenaufrufe dieser Seite