Zinsüberschuss eines Kreditinstituts

Der Zinsüberschuss eines Kreditinstituts umfasst die Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen. Hinzu kommen laufende Erträge aus Aktien, anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren, Beteiligungen und verbundenen Unternehmen sowie bestimmte Erträge aus Gewinnabführungsbeziehungen. Davon werden die Zinsaufwendungen abgezogen. Der Zinsüberschuss ist besonders bei Banken mit klassischem Einlagen- und Kreditgeschäft eine zentrale operative Ertragsquelle und wird durch Zinsniveau, Bilanzstruktur und Zinsbindungsfristen beeinflusst.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – September 2026 , 21.09.2026 , PDF-S. 83. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/1007720/referenceDoc/a9c78c09edfd858dd498d4acc17ce10d.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Zinsüberschuss eines Kreditinstituts“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/zinsuberschuss-eines-kreditinstituts/ (Stand: 05.10.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com