Volatilitätsprognose (volatility forecast)

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Die Abschätzung der zukünftigen Schwankungsbreite eines Finanzinstruments im allgemeinen und einer Aktie im besonderen. – In vielen Vorausberechnungen wird auf die künftige Volatilität aus der Schwankungsbreite eines vorhergehenden Zeitraums geschlossen. Wenn aber der Kurs einer bestimmten Aktie stark sinkt, so ist das in aller Regel auch mit einem starken Anstieg der Volatilität verbunden. – Siehe Informationsblätter für Finanzinstrumente, Modellrisiko, Volatilität, implizite. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2005, S. 72 ff. (Prognose-Modelle, CMAX-Index), Monatsbericht der EZB vom Juli 2006, S. 26 ff. (S. 29: mathematische Formeln zur Berechnung der Volatilität des Tagesgeldsatzes)

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Passende Formel

Standardabweichung

\[s=\sqrt{s^2}\]

Die Streuung in derselben Einheit wie die Beobachtungswerte ausdrücken.

Variablen: s Standardabweichung; s² Varianz.

Anwendung: Für Streuungsvergleich, Standardisierung und Risikomessung.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Volatilitätsprognose (volatility forecast)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/volatilitatsprognose-volatility-forecast/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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