Das Vertrauen der Anleger, dass ein Staat die von ihm begebenen Anleihen bedient und damit die Möglichkeit, weitere entsprechende Papiere am Markt unterzubringen. Verliert sich dieses Vertrauen, dann werden die Titel dieses Staates aus den Portfolios der Anleger abgestossen, und der Kurs solcher Papiere sinkt. – Im Frühjahr 2010 schwand das Vertrauen in das hochverschuldete Griechenland, das jahrelang der Öffentlichkeit gefälschte Zahlen über die volkswirtschaftlichen Grunddaten vorlegte. Auch in EUR denominierte griechische Staatsanleihen standen unter sehr starkem Verkaufsdruck. Sie mussten durch Aufkäufe der EZB vor dem völligen Abgleiten gerettet werden. – Siehe Aufkäufe, zentralbankliche, EZB-Sündenfall, Geldvermehrung, währungsunion-interne, Griechenland-Krise, Staatsverschuldung, Südfront, Wirkungen. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Juni 2010, S. 38 ff. (Abfall der Anleihen Griechenlands und anderer hochverschuldeter Staaten der Eurozone).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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