Squeeze-out, übernahmerechtliches (squeeze-out under takeover law)

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Bei einem übernahmerechtlichen Squeeze-out gemäss § 39 WpÜG, eingeführt durch das Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz vom 8. Juli 2006, kann ein Bieter alle übrigen Aktionäre aus einer Gesellschaft ausschliessen, wenn ihm nach einem Übernahme-Angebot (takeover bid) bzw. Pflichtangebot (mandatory offer) fünfundneunzig Prozent des Grundkapitals der Zielgesellschaft (acquiree: the firm that should be acquired) gehören. – Siehe Greenmail, Squeeze-out. – Vgl. Jahresbericht 2007 der BaFin, S 194 (Abgrenzung zum normalen Squeeze-out; erster Fall).

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Squeeze-out, übernahmerechtliches (squeeze-out under takeover law)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/squeeze-out-ubernahmerechtliches-squeeze-out-under-takeover-law/ (Stand: 15.10.2022).

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