Im Finanzbereich eine Modellrechnung mit dem Ziel, allfällige Auswirkungen eines bestimmten Risikofaktors auf ein Portfolio im voraus abzuschätzen. Die Sensitivitätsanalyse steht damit im Gegensatz zum Stress-Test, bei dem sämtliche Risiken einbezogen werden. – Solche Berechnungen sind vor allem zur Offenlegung sehr kurzfristiger Schockwirkungen geeignet, wie etwa ein Börsenkrach oder ein Anstieg der Zinsen. Sie werden sowohl auf der Ebene der einzelnen Bank als auch von Institutsgruppen und für das Finanzsystem gesamthaft durchgeführt und für Deutschland teilweise im Finanzstabilitätsbericht veröffentlicht. – Siehe Crash, Dominostein-Effekt, Formeln, finanzmathematische, Hurrikan-Schocks, Herdenverhalten, Mittelfristig, Modellunsicherheit, Modigliani-Miller-Theorem, Ölpreis-Schock, Panik, Panikverkäufe, Restrisiko, Risikotragfähigkeit, Rückwirkungen, systeminhärente, Run, Schock-Bewältigung, monetäre, Schocks, strukturelle, Staatsschulden, verweigerte, Stress-Test, Vorbehalte, Terror-Schock, Unsicherheit, Trendprognosen, Verteilung, stabile. Vertrauen, Währungsraum, optimaler, Worst Case Szenario. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2008, S. 66 (Solvabilitätsanalyse im Verhältnis zur Sensitivitätsanalyse), Monatsbericht der EZB vom März 2014, S. 103 ff. (Sensitivitätsanalyse in Bezug auf die gesamtwirtschaftliche Projektionen), Monatsbericht der EZB vom Juni 2014, S. 118 f. (zur Sensitivität einzelner Projektionsgrössen).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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