Rohstoffhandelsfinanzierung (commodity trade financing, CTF)

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Kurzfristige Darlehn zum Erwerb von Vorräten (inventories) oder Forderungen aus börsengehandelten Rohstoffen. Das Darlehn wird dabei vertragsgemäss aus dem Verkaufserlös (sales return) der finanzierten Waren getilgt. – Siehe Agribulk, Finanzialisierung, Objektfinanzierung, Projektfinanzierung, Rohstoff-Finanzierung, Rohstoff-Fonds. – Vgl. Finanzstabilitätsbericht 2011, S. 42 ff. (Zunahme der Finanzialisierung; damit verbundene Risiken; Literaturhinweise).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

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Gewichtete Kapitalkosten (WACC)

\[WACC=\frac{E}{D+E}r_E+\frac{D}{D+E}r_D(1-s)\]

Eigen- und Fremdkapitalkosten zu einem Unternehmenszinssatz zusammenführen.

Variablen: E Eigenkapital; D Fremdkapital; rE Eigenkapitalkosten; rD Fremdkapitalkosten; s Steuersatz.

Anwendung: Als Diskontierungszinssatz für Unternehmens- und Investitionsbewertungen.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Rohstoffhandelsfinanzierung (commodity trade financing, CTF)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/rohstoffhandelsfinanzierung-commodity-trade-financing-ctf/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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