Rate der Kreditkunden (rate of borrowing customer)

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Prozentuale Gliederung der Darlehensnehmer gesamthaft entweder bei einer einzelnen Bank oder bei den Kreditinstituten innert eines Landes. – Aufschlüsselung der Kredite an Unternehmen in der Regel nach der Betriebsgrösse, und hier dann gezählt nach der Anzahl der Beschäftigten. Diese Zahl wird von den meisten Zentralbanken beobachtet und von der EZB im Rahmen des ZweiSäulen-Prinzips ausgewertet. Die Rate in diesem Sinne betrug 2004 in Deutschland [Grossbritannien/Schweiz] bei – Mikro-Unternehmen (mircoenterprises: 1 bis 9 Beschäftigte) 43 Prozent [55 Prozent/35 Prozent], – Kleinunternehmen (small firms: 10 bis 49 Beschäftigte) 37 Prozent [40 Prozent/47 Prozent]. Für die USA ist die Rate der Kreditkunden nicht bekannt. – Die Behauptung, Banken hätten für die Unternehmensfinanzierung ein nur geringes Gewicht, lässt sich anhand dieser Daten nicht belegen. – Siehe Bad Bank, Bonitätsklasse, Mittelstandsbank, Rangfolge-Theorie, Unternehmenskredite.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Rate der Kreditkunden (rate of borrowing customer)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/rate-der-kreditkunden-rate-of-borrowing-customer/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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