Principal-Agent-Problem (so auch im Deutschen gesagt; zuweilen auch KapitalgeberManagement-Dilemma)

Handlungen und Entscheidungen der Unternehmensleitung stehen in Widerspruch zu den Interessen des Auftraggebers bzw. der Eigentümer. Dadurch kann es durch gewagtes oder gar betrügerisches Handeln der Manager – EnronSkandal 2001, WorldCom-Skandal 2002 – zu Insolvenzen mit weitreichenden Folgen sogar für die Stabilität des weltweiten Finanzsystems kommen. – Ein kreditgebendes Institut (principal; Prinzipal) ist grundsätzlich im Informationsnachteil gegenüber dem Management (agent; Agent) eines Unternehmens. – Siehe Aktivitäts-Verlagerung, bilanzbestimmte, Anderson-Skandal, Corporate Governance, Peter-Regel. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Mai 2005, S. 95 ff., Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2012, S. 15 (Principal-Agent-Problem und die Theorie der Finanzierungshierarchie).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Merk, G. (Hrsg.): „Principal-Agent-Problem (so auch im Deutschen gesagt; zuweilen auch KapitalgeberManagement-Dilemma)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/principal-agent-problem-so-auch-im-deutschen-gesagt-zuweilen-auch-kapitalgebermanagement-dilemma/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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