Die Phillips-Kurve beschreibt den Zusammenhang zwischen Inflationsrate, gesamtwirtschaftlichem Auslastungsgrad beziehungsweise Produktionslücke und erwarteter Inflationsrate. Geldpolitik wirkt auf die Inflation unter anderem dadurch, dass Zinsänderungen die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und damit die Produktionslücke verändern. Eine flache Phillips-Kurve bedeutet, dass unter sonst gleichen Bedingungen größere Veränderungen der Produktionslücke erforderlich sind, um eine bestimmte Änderung der Inflationsrate zu bewirken. Sektorale Verflechtungen und unterschiedliche Preisstarrheiten können die Steigung der gesamtwirtschaftlichen Kurve beeinflussen.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – September 2026 , 21.09.2026 , PDF-S. 107. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/1007720/referenceDoc/a9c78c09edfd858dd498d4acc17ce10d.