Perpetual-Inventory-Methode

Die Perpetual-Inventory-Methode ist ein Verfahren zur Fortschreibung eines Kapitalstocks. Ausgehend von einem vorhandenen Bestand werden die künftigen Investitionen hinzugerechnet und die Abschreibungen auf bestehende Kapitalgüter abgezogen. In der Analyse der Bundesbank fließen außerdem Verzögerungen bei staatlichen Investitionen ein. So lässt sich abschätzen, wie zusätzliche öffentliche Investitionen den staatlichen Kapitalstock im Zeitablauf verändern, auch wenn die Projekte erst nach mehreren Jahren fertiggestellt und produktiv genutzt werden.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Dezember 2025 , 19.12.2025 , PDF-S. 23. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/972182/referenceDoc/d70e8cdb2d630a96b850f13261ba44c5.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Perpetual-Inventory-Methode“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/perpetual-inventory-methode/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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