Nettokreditvergabe

Die Nettokreditvergabe ist der Saldo aus dem Kreditneugeschäft und den Tilgungen bestehender Kredite. Sie ist daher von einer Erhebung der Kreditnachfrage oder des reinen Neugeschäfts zu unterscheiden. Ein positiver Nettozufluss kann auch dann auftreten, wenn Banken in einer Umfrage eine rückläufige Nachfrage melden, weil beide Statistiken unterschiedliche Kreditkonzepte verwenden. Die Nettokreditvergabe zeigt die Veränderung des ausstehenden Kreditvolumens, während das Neugeschäft ausschließlich neu vereinbarte Finanzierungen erfasst.

Quelle: http://www.gerhardmerk.de, Monatsbericht – August 2026 , 20.08.2026 , PDF-S. 71. https://www.gerhardmerk.de/Monatsbericht---August-2026.pdf.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Nettokreditvergabe“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/nettokreditvergabe/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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