Nettosparquote
Die Nettosparquote wird wie die Bruttosparquote als Verhältnis von Sparen zu verfügbarem Einkommen berechnet, verwendet jedoch um Abschreibungen bereinigte Nettogrößen. Abschreibungen auf den Kapitalstock der privaten Haushalte, vor allem auf Wohnimmobilien, vermindern damit sowohl das verfügbare Einkommen als auch das ausgewiesene Nettosparen. Steigende kalkulatorische Abschreibungen können die Nettosparquote drücken, ohne dass entsprechende Zahlungen anfallen oder die Haushalte ihre tatsächlichen Konsumentscheidungen im selben Umfang verändern. Darin liegt die wesentliche Abgrenzung zur Bruttosparquote.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juni 2026 , 18.06.2026 , PDF-S. 58. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/998608/referenceDoc/64e67324481c1983aed9dbd415327e5e.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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