In some German territorial states, persons employed by paper mills to collect rags required a permit with the name of the rag collector, the name of the paper mill, and a description of the area in which the collector worked. For this pass, a payment – usually one-time – had to be made to the licensing authority. – The textile industry, which used to be run only by craftsmen, led time and again – especially in times of war – to shortages of supply for clothing and to high prices for woven goods. This also affected rags. The requirement for permission to collect rags was intended to prevent the rags that had become scarce from being sold to neighboring areas to the detriment of domestic paper mills. – See mutton money.
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Lumpensammlergeld (payment for authorising to collect used clothing and textiles, concession levy on ragmen)
Von Papiermühlen (paper mills) zum Sammeln von Lumpen angestellte Personen bedurften in einigen deutschen Territorialstaaten eines Erlaubnisscheins mit Namen des Lumpensammlers und Angabe der Papiermühle sowie Beschreibung der Gegend, in welcher dieser tätig ist. Für diesen Pass war – in der Regel einmalig – eine Zahlung an die Konzessionsbehörde (licensing authority) zu leisten. – Das früher nur handwerklich betriebene Textilgewerbe führte immer wieder – und in Kriegszeiten zumal – zu Versorgungsengpässen (shortages of supply) bei Kleidung und zu hohen Preisen für Webwaren. Dies schlug auch auf Lumpen durch. Die Erlaubnispflicht für das Lumpensammeln sollte verhindern, dass die knapp gewordenen Lumpen nicht zum Nachteil heimischer Papiermühlen in benachbarte Gegenden verkauft wurden. – Siehe Hammelgeld.
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