Kreditorenlaufzeit (days payables outstanding)

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Frist die angibt, wie lange ein Unternehmen im Durchschnitt braucht, um seine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu begleichen. Die entsprechende Messziffer errechnet sich aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (trade payables) mal 365 geteilt durch die Erlöse, nämlich sämtliche Erträge, die aus Transaktionen mit Geschäftspartnern herrühren, und die sich auf einen Leistungsaustausch beziehen. – Mit der so gewonnenen Kennzahl ist bei Vergleichen freilich äusserst vorsichtig umzugehen, weil es nachweislich ohne Wissen um die Hintergründe der Finanzierung und der besonderen Zahlungsgewohnheiten in einer Branche sehr leicht zu groben Fehleinschätzungen (crass misjudgement) kommen kann. – Siehe Debitorenlaufzeit, Working Capital.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Kreditorenlaufzeit (days payables outstanding)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/kreditorenlaufzeit-days-payables-outstanding/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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