Kreditnehmerstatistik (borrower statistics)
Von der EZB monatlich veröffentlichter Nachweis, untergliedert nach – Unternehmen und Privathaushalten sowie – öffentliche Haushalten im Eurogebiet. Dazu werden auch – die Nettoforderungen gegenüber dem Nicht-Eurogebiet ausgewiesen. Im jeweiligen Monatsbericht der Deutschen Bundesbank findet sich für diese Zahlen auch der entsprechende deutsche Beitrag verzeichnet. – Von der EZB in verfeinertem Masstab vierteljährlich erhobene Statistik. Sie gliedert sich in die kurz-, mittel- und langfristigen Kredite an den privaten, nichtfinanziellen Sektor. Unterteilt wird nach wichtigen Kreditnehmergruppen, nämlich – nichtfinanzielle Unternehmen, Privathaushalte, Organisationen ohne Erwerbszweck und – Kredite an Privathaushalte, und hier zusätzlich nach ihrem Verwendungszweck, und zwar Konsumentenkredite, Wohnungsbaukredite sowie Sonstige. – Siehe Evidenz-Zentrale, Internationales Finanzinstitut, Kreditklemme, Verlust-Darlehn-Beziehung. – Vgl. den Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets” im jeweiligen Monatsbericht der EZB zu den einzelnen Komponenten; dort auch die nachgestellten “Erläuterungen” beachten; Monatsbericht der EZB vom Januar 2011, S. 61 ff. (ausführliche Darstellung der angebotsseitigen und nachfrageseitigen Bestimmungsgründe nach Krediten; viele Übersichten).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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