Konzernbank (trust bank, captive)

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Ein Konzernunternehmen (intra-corporate operating unit), das Finanzdienstleistungen ausschliesslich im Konzernverbund (corporate group) innert der Mutter-, Tochter- und Schwesterunternehmen erbringt. – Solche Firmen gelten bis anhin im deutschen Aufsichtsrecht grundsätzlich nicht als Kreditinstitut und auch nicht als Finanzdienstleistungsinstitut; siehe § 2, Abs. 1 KWG, № 7: kein Kreditinstitut)und Abs. 6, № 5: kein Finanzdienstleistungsinstitut. – Siehe Autobank, Binnenfinanzierung, Bonitätsverschlechterung, konzernbedingte, Firmenbank, Kredit, gruppeninterner, Unternehmensgruppe, horizontale. – Vgl. Jahresbericht 2010 der Bafin, S. 148 (die Siemens Bank GmbH erhält die Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften), S. 152 f. (Probleme mit der zum insolventen Karstadt-Konzern gehörigen Valovis Bank), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2012, S. 19 (Konzerne finanzieren ihre ausländischen Niederlassungen).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Konzernbank (trust bank, captive)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/konzernbank-trust-bank-captive/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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