Konjunktur (booming tendency; economic cycle)

Eine nach aufwärts gerichtete wirtschaftliche Grundrichtung in einer Branche oder in der Volkswirtschaft gesamthaft: ein Boom, in der älteren Literatur oft auch Flor und Prosperität genannt. – Wirtschaftliche Wechsellagen, nämlich das sich mit einer gewissen Regelmässigkeit (business cycle; Konjunkturzyklus) wiederholende Auf und Ab letztlich immer der Nachfrage (demand; Verkäufe; sales) in einem Wirtschaftszweig oder in der Gesamtwirtschaft. – Siehe Baisse, Blase, spekulative, Boom, Bull, Gewinnkonjunktur, Hausse, Hausse nährt die Hausse, Hindsight, Jackson Hole-Konsens, Konjunkturdiagnose, Konjunkturstatistik, Kurzsichtigkeit, Metabasis, Milchmädchen-Hausse, Periptose, Rally, Rückprall-Effekt, Runup, Zyklik. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom November 2012, S. 12 ff. (Gewicht und Einfluss der Eurozone an der Weltkonjunktur).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Konjunktur (booming tendency; economic cycle)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/konjunktur-booming-tendency-economic-cycle/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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