Knotenpunkt (hub, nodal point)

Auch in: EN FR

In Bezug auf den Finanzmarkt eine Stelle, bei der massenweise (on a huge scale) Geschäfte zusammentreffen und sich verzweigen. Knotenpunkte in diesem Sinne sind vor allem Börsen und Zentrale Gegenparteien. Ihre sie kennzeichnende Eigenart erfordern eine besondere Überwachung durch Aufsichtsbehörden. – Siehe Ausfallrisiko, Credit Default Swap, Euro General Collateral Pooling, Eurex Credit Clear, General Collateral-Repos, Gruppe verbundener Kunden, Korrelationsrisiko, besonderes, Pfandpoolverfahren. – Vgl. Finanzstabilitätsbericht 2013, S. 96 f. (ZGPs als bedeutende Knotenpunkte im Finanzsystem; Fragen der besonderen Aufsichtskultur angesichts systemischer Risiken).

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Knotenpunkt (hub, nodal point)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/knotenpunkt-hub-nodal-point/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

2 Seitenaufrufe dieser Seite