Knopfabschneider (button cutter)

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Früher fast gewerbsmässig arbeitende Diebe, die vor allem in Kutschen und auf Fähren sowie bei Theater-, Musik- und Tanzveranstaltungen sowohl Damen als auch Herren silberne und goldene oder gar edelsteinbesetzte (gem-set, jewel-studded) Knöpfe von ihrer Kleidung unbemerkt abschnitten. Über Hehler (dealer in stolen goods) wurden die Knöpfe wieder in den Knopfhandel (regular button trading) eingeschleust, oder man schmolz das Edelmetall ein und machte es auf diesem Weg zu Bargeld. – Zur Abwehr der Knopfabschneiderei verband man wertvolle Knöpfe über sehr harte metallische Ringe oder Ösen (tough metallic rings or shanks) mit der Kleidung. Vor allem bei den Gala-Uniformen hoher Offiziere (gala uniforms [full dress] of senior officers) kennzeichnete man die Edelmetallknöpfe auf verschiedene Weise, um diese somit im kriminellen Umfeld zu entdecken.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Knopfabschneider (button cutter)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/knopfabschneider-button-cutter/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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