Kaufkraft-Parität (purchasing power parity)

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Der tatsächliche Aussenwert einer Währung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Preisstände im jeweiligen Land. – Wenn ein bestimmter Güterkorb in den USA 100 jetzt USD kostet, und derselbe Güterkorb im Eurogebiet zu gleicher Zeit 110 EUR, dann liegt der Paritätskurs bei 1,10 EUR für einen USD. – Auf lange Sicht bewegt sich der Wechselkurs auf die Kaufkraft-Parität zu, soweit nicht andere Umstände – wie Naturkatastrophen, politische Umstürze, entsprechende Erwartungen – diese Angleichung hemmen. – Siehe Balassa-Samuelson-Effekt, Geldheimat, Schocks, externe, Schocks, strukturelle, Wechselkurs-Berechnung. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2004, S. 29 ff., Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2007, S. 45 ff. (Berechnung; Übersicht; Literatur-Hinweise [sprachlich schlecht!]).

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Kaufkraft-Parität (purchasing power parity)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/kaufkraft-paritat-purchasing-power-parity/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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