Kapitalmarkt (capital market)

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Oberbegriff für alle Märkte, auf denen langfristige Kredite und Beteiligungskapital gehandelt werden (market in which long-term debt instruments are bought and sold). – Im engeren Sinne wird unter Kapitalmarkt nur der organisierte Handel in Wertpapieren verstanden (Börse). Der Wertpapiermarkt gliedert sich wiederum in den Rentenmarkt (Markt für Schuldverschreibungen) und den Aktienmarkt (Markt für Beteiligungen an Aktiengesellschaften). – Zum Wertpapiermarkt zählen schliesslich auch die Zertifikate der Investmentfonds. Diese Anteilscheine stellen, sofern die Investmentfonds ihrerseits Wertpapiere kaufen, nämlich eine indirekte Form des Erwerbs von Schuldverschreibungen oder Aktien dar. – Siehe Immobilienfonds, offener, Kapitalangebot, Kapitalbewegungen, internationale, Langfristig, Zinsallkokations-Funktion. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2007, S. 51 ff. (institutionelle Gegebenheiten auf dem Kapitalmarkt in Deutschland).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Kapitalmarkt (capital market)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/kapitalmarkt-capital-market/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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