Kapital-Abschottung (foreign capital ban)

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Die Politik einiger (Entwicklungs)Staaten, den freien Eintritt ausländischer Banken zum heimischen Finanzmarkt und damit den Zustrom ausländischer Investitionen zu erschweren (to hamper) oder ganz zu verbieten (total ban). – Der internationale Strom von Kapital belebt (stimulates) nachweislich entlegene Produktionsreserven, Arbeitskräfte, schöpferische Begabungen, Rohstoff- und Energiequellen, Verkehrswege und Fremdenverkehrs-Einrichtungen und spornt diese an. Ein wichtiger Beitrag zur Steigerung des realen Wachstums, des Profkopfeinkommens und zur Wohlfahrtsstreuung wird daher durch die Abschottung unterbunden. – Siehe Colbertismus, Devisenzwangswirtschaft, Globalisierung, Kapitalmarktöffnung.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Kapital-Abschottung (foreign capital ban)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/kapital-abschottung-foreign-capital-ban/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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