Intrasektoraler Kredit

Intrasektorale Kredite sind Kreditbeziehungen zwischen Unternehmen desselben institutionellen Sektors, hier insbesondere zwischen nichtfinanziellen Unternehmen. Sie entstehen häufig im Rahmen konzerninterner Finanzierungsströme und interner Kapitalmärkte, über die liquide Mittel zwischen Mutter-, Tochter- und anderen Konzerngesellschaften verteilt werden. Für einzelne Unternehmen können sie externe Bank- oder Kapitalmarktfinanzierung ersetzen. In unkonsolidierten Statistiken erhöhen sie jedoch die ausgewiesenen Kreditverbindlichkeiten des Unternehmenssektors, obwohl sie bei konsolidierter Betrachtung entfallen.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – April 2026 , 22.04.2026 , PDF-S. 156. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/990912/referenceDoc/354d4402d0641ef4a100fffeb30b2b19.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Intrasektoraler Kredit“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/intrasektoraler-kredit/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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