Der Anteil der aus dem Ausland bezogenen Vorleistungen bei der Produktion von Exportgütern. – Der so berechnete Einfuhranteil der deutschen Warenexporte betrug 2009 etwa 44 Prozent; die Tendenz ist steigend. Knapp die Hälfte der Warenimport kamen im Jahr 2009 aus der EU; grösster Lieferant waren in diesem Zeitraum die Niederlanden und Frankreich. – Die Zentralbanken beobachten diese Kennzahl vor allem auch in Hinblick auf die Zahlungsbilanz und Wechselkurs der eigenen Währung. – Siehe Balassa-Index, Forschungsquote, Handelsbilanz, Offenheitsgrad, Strukturwandel, Terms of Trade, Unit-Value-Relation. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Januar 2008, S. 81 ff. (ausführliche Darstellung mit Bezug auf das Euro-Währungsgebiet), Monatsbericht der EZB vom August 2010, S. 101 ff. (eingehende Darstellung; viele Übersichten; Literaturverweise), Monatsbericht der EZB vom Juli 2011, S. 13 ff. (Abhängigkeiten der Importpreise im Eurogebiet von der Entwicklung in China).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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