In der älteren Finanzsprache eine Person die vorgibt, unedle Metalle wie vor allem Eisen durch “Transmutation” (transmutation: the conversion of a base metal into a nobel metal) in Gold verwandeln zu können. An vielen deutschen Fürstenhöfen waren Goldmacher zu teilweise ausserordentlich günstigen Bedingungen angestellt, oft sogar auf Ministerebene (ministerial level) und mit entsprechender Besoldung. Die Goldmacherkunst (chrysopoia) galt zeitgenössisch durchweg als ehrenwerte und hochachtbare Geheimwissenschaft (hermetism). – Heute ist unzweifelhaft gewiss, dass eine Umwandlung eines Elements in ein anderes durch chemische Verfahren (by chemical processes) nicht möglich sein kann. Es bedarf dazu der mit millionenfach höherer Energie arbeitender kernphysikalischen Verfahren (nuclear-physical processes) in Kernreaktoren (nuclear reactors; Atomreaktoren, Atommeiler: Anlagen, in der eine Kernspaltungsreaktion [nuclear fission] fortwährend im makroskopischen, technischen Masstab abläuft). – Siehe Chrysopöie, Finanz-Alchemie, Geldmännchen, Stein der Weisen.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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