Chrysopöie (chrysopoeia und chrysopoia)

Die in früheren Zeiten hoch geachtete Kunst, unedle Metalle auf chemischem Wege in Gold verwandeln zu können (the art of transmutation of a common metal into gold: the alchemical gold-making). Freilich ist kein einziger Fall bekannt, wo dies auch wirklich gelang. Dessen ungeachtet wurden durch die Jahrhunderte immer wieder hohe Summen ausgegeben, um entsprechende Künstler (Alchemisten; alchemists = here: persons who can allegedly convert basic metals as iron into gold) zu bezahlen. Tatsächlich jedoch lassen sich unedle Metalle nur auf physikalischem Wege in Atomreaktoren unter sehr hohem Aufwand in Gold verwandeln. – Siehe Finanzalchemie, Goldmacher, Stein der Weisen.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Chrysopöie (chrysopoeia und chrysopoia)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/chrysopoie-chrysopoeia-und-chrysopoia/ (Stand: 15.10.2022).

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