Gelddepression und Geldpsychose (money depression, money psychosis)

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Wenn nicht anders definiert, so versteht man darunter den Zustand seelischer Niedergeschlagenheit einer Person, ausgelöst durch den Mangel an Mitteln und damit der Unfähigkeit, anstehenden Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können (sorrow, wretchedness and general anxiety caused when someone with little or no money is forced to meet the imminent payment obligations). – Strittig ist, ob der angegebene Zustand den Psychosen beigezählt werden dürfe. Indessen zählt anhaltender Geldmangel (Achrematie) unbestritten zu den psychosozialen Ursachen einer Depression (as research pointed out, enduring lack of money is a possible aetiological factor of a depressive disease). – Siehe Chremaphobie, Geiz, Geldangst, Habsucht, Schulden, Sparsamkeit, Verbindlichkeiten.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Gelddepression und Geldpsychose (money depression, money psychosis)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/gelddepression-und-geldpsychose-money-depression-money-psychosis/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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