Finanzierungsgesellschaft (finance company)

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Ein Unternehmen, oft in einem Konzernverbund, das zwar Kredite ausreicht, jedoch keine Einlagen annimmt (company engaged in making loans to individuals or businesses; but unlike a bank, it does not receive deposits from the public). In der Regel bedienen sie ausschliesslich Kunden in einem bestimmten Wirtschaftsbereich, etwa im Immobiliensektor. – Manchmal auch gesagt für eine Zweckgesellschaft. – Siehe Bank, Binnenfinanzierung, Fonds, Inhouse-System, Institut, Nicht-Bank. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom März 2014, S. 18 (Finanzierungsgesellschaften als Teil des Schattenbanksystems).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

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Passende Formel

Gewichtete Kapitalkosten (WACC)

\[WACC=\frac{E}{D+E}r_E+\frac{D}{D+E}r_D(1-s)\]

Eigen- und Fremdkapitalkosten zu einem Unternehmenszinssatz zusammenführen.

Variablen: E Eigenkapital; D Fremdkapital; rE Eigenkapitalkosten; rD Fremdkapitalkosten; s Steuersatz.

Anwendung: Als Diskontierungszinssatz für Unternehmens- und Investitionsbewertungen.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Finanzierungsgesellschaft (finance company)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/finanzierungsgesellschaft-finance-company/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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