Demand-Shift-Inflation (so auch im Deutschen gesagt)

Durch Umschichtungen in der Nachfrage bedingte Preissteigerungen. – Wenn sich etwa die Nachfrage von Stahl auf Aluminium verschiebt, dann müssen die Stahlwerke die sehr hohen Fixkosten auf eine kleinere Produktionsmenge umlegen und daher die Preise erhöhen. Andererseits kommen die Aluminium-Hütten (aluminium smelters) an die Kapazitätsgrenze (capacity limit) und wehren die Übernachfrage – zunächst, bis Erweiterungsinvestitionen abgeschlossen sind – über höhere Preise ab. – Siehe Cost-Push-Inflation, Inflation.

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Inflationsrate

\[\pi_t=\frac{P_t-P_{t-1}}{P_{t-1}}\cdot100\]

Die prozentuale Veränderung eines Preisindex zwischen zwei Perioden bestimmen.

Variablen: π Inflationsrate in Prozent; P Preisindex.

Anwendung: Für Verbraucherpreisindex, BIP-Deflator und andere Preisindizes.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Demand-Shift-Inflation (so auch im Deutschen gesagt)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/demand-shift-inflation-so-auch-im-deutschen-gesagt/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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