Debt Tail (so auch im Deutschen gesagt; seltener Finanzierungspuffer)

Der zeitliche Unterschied zwischen – der Fertigstellung einer längerfristigen Investition und – der Laufzeit des Darlehns, mit dem dieses Vorhaben finanziert wird. – Der Zweck ist hier, bei einer allfälligen Verzögerung in der Durchführung der Investition einen Puffer zu haben. Eine solche eingeplante Fristen-Inkongruenz ist in der Regel für den Investor günstiger als eine Anschlussfinanzierung (follow-up financing).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Gewichtete Kapitalkosten (WACC)

\[WACC=\frac{E}{D+E}r_E+\frac{D}{D+E}r_D(1-s)\]

Eigen- und Fremdkapitalkosten zu einem Unternehmenszinssatz zusammenführen.

Variablen: E Eigenkapital; D Fremdkapital; rE Eigenkapitalkosten; rD Fremdkapitalkosten; s Steuersatz.

Anwendung: Als Diskontierungszinssatz für Unternehmens- und Investitionsbewertungen.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Debt Tail (so auch im Deutschen gesagt; seltener Finanzierungspuffer)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/debt-tail-so-auch-im-deutschen-gesagt-seltener-finanzierungspuffer/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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