German
Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.
- Investitionskredit (investment credit, loan to finance a capital project) DE
Ein langfristiges Darlehn zur – Errichtung (construction; Bau von Fabrikanlagen), – Erweiterung (capital widening; Vergrösserung der Produktionskapazität) oder – Verbesserung (capital deeping; Anschaffung leistungsfähigerer Maschinen) von …
- Investitionsquote (investment quota) DE
Wenn nicht anders definiert, der Anteil der Investitionen am Bruttoinlandsprodukt. Von den Zentralbanken beobachtet, vor allem hinsichtlich – der Finanzierung; die Höhe aller Kredite für Investitionen …
- Investment Banking, Investment-Banking und Investmentbanking (so auch im Deutschen gesagt, aber in unterschiedlicher Bedeutung) DE
Dienstleistungen einer Bank bei der Begebung von Aktien und Anleihen. Herkömmlicherweise werden Emissionen von mehreren Banken zusammen (syndicate business; Konsortialgeschäft) an den Markt gebracht; Konsortialführer (agent …
- Investment Club (so auch im Deutschen gesagt; seltener Anlegerclub) DE
Als Verein oder Gesellschaft (GbR; civil law association) organisierte Gruppe mit dem Ziel, das durch einmalige oder regelmässige Einzahlungen der Mitglieder gesammelte Geld gewinnbringend anzulegen (a …
- Investment Grade (so auch im Deutschen, seltener auch Erstklassigkeit) DE
Vermögensgegenstand, in der Regel ein marktfähiges Wertpapier, das von Rating-Agenturen nach einem Notenschema (between AAA and BBB) zum Kauf empfohlen wird. Die Kreditqualität sowohl von Schuldnern …
- Investment Research (investment research) DE
Allgemein die Tätigkeit der technischen Analyse. – Im besonderen die banklichen Fachabteilungen, die – intern für das Institut oder – allgemein für die Kundschaft Vorschläge zum …
- Investment-Grade-Bereich DE
Der Investment-Grade-Bereich umfasst Unternehmensanleihen, die von den Marktteilnehmern als vergleichsweise sicher angesehen werden und deshalb typischerweise eine niedrige Risikoprämie tragen. Die Gesamtrendite solcher Anleihen hängt dennoch …
- Investmentänderungsgesetz, InvÄndG (act amending the German investment act) DE
Zum Jahresende 2007 in Kraft getretenes Gesetz mit dem Ziel, durch einen entsprechenden Regulierungs- und Aufsichtsrahmen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Fondsbranche zu stärken. Das Gesetz vereinfacht …
- Investmentanteil (fund share) DE
Anteilschein am Vermögen einer Kapitalverwaltungsgesellschaft. - Die deutsche Rechtssprache gebrauchte im Gesetz über Kapitalverwaltungsgesellschaften nur den Begriff "Anteilschein", im Auslandinvestment-Gesetz wird in § 1 der Begriff …
- Investmentbank auch Brokerbank (investment bank, broker bank) DE
In den USA im Zuge des 1931 durch das Glass-Steagall-Gesetz eingeführte Trennbanksystem solche Institute, die sich ganz auf das Kapitalmarktgeschäft verlegt haben und nicht auch das …