German
Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.
- Lissabon-Vertrag (Lisbon treaty) DE
Im Dezember 2007 von den Staats-und Regierungschefs unterzeichnete und die EU weiterführende Vereinbarung, die am 1. Dezember 2009 nach Ratifizierung der 27 Teilnehmerstaaten in Kraft trat …
- Livre (im Deutschen teils weiblichen, teils sächlichen Geschlechts) DE
In Frankreich die Währungseinheit vom 9. bis zum 18. Jahrhundert. - Von 1795 bis 2002 galt der französische Franc (ISO-Code: FRF) als Währungseinheit, ab 2002 der …
- Lizentgeld (currency accepted by authorities) DE
In alten Dokumenten Münzen, die eine Behörde zahlungshalber annimmt. In dieser Bedeutung manchmal auch Kassengeld genannt. – Siehe Annahmezwang, Bargeld, Geldzeichen, Kassageld, Landgeld, Übertragung, endgültige, Zahlung. …
- Lizenz und Lizenzgeld (licence, licensing fee) DE
In älteren Dokumenten – die Bezeichnung einer gewerblichen Sondersteuer (special business tax), die auf eine Reihe von Betrieben erhoben wurden, auch von Notaren, Auktionaren und ähnlichen …
- Loan-to-Value Ratio, LTVR (so auch im Deutschen gesagt; mitunter auch Beleihungsquote) DE
Besonders bei Immobilien das Verhältnis zwischen der Höhe eines Darlehns und dem Marktwert des zu erwerbenden Vermögensgegenstandes (the ratio of the amount of a potential mortgage …
- Local (floor trader, local) DE
An der Börse ein persönlich anwesender Händler, der ausschliesslich Geschäfte für eigene Rechnung tätigt (a person with exchange trading privileges who executes his own trades by …
- Loch in der Wand (hole-in-the-wall) DE
In der Börsensprache eine plötzlich auftretende Kurslücke, wie diese fast regelmässig nach einer Markterholungsphase zu beobachten ist (an sudden down gap that - as experience teaches …
- Loch, schwarzes und Loch, dunkles (black hole, dark hole) DE
Andere Benennung für dunkle Materie (financial systems possess a kind of "negative energy" in the form of debt). – im Jargon ein schlecht informierter Mitarbeiter bei …
- Lock-up-Fristen (lock-up periods) DE
Andere Bezeichnung für Verkaufsbeschränkungen (an amount of time decreed beforehand, following an initial public offering, during which employees and close associates of the company who are …
- Locking-in-Effekt (so auch im Deutschen, seltener Einriegel-Wirkung oder ähnlich ausgedrückt) DE
Bei steigenden Zinsen und infolge dessen sinkenden Kursen für Wertpapiere neigen Banken und auch Unternehmen dazu, zunächst ihre Bestände an Wertpapieren zu halten, um nicht Kursverluste …