Bereinigter Buchkredit

Ein bereinigter Buchkredit ist eine statistische Kreditgröße, aus der bestimmte Transaktionen und Konstruktionen entfernt werden, die den ausgewiesenen Bestand verändern können, ohne die zugrunde liegende Kreditvergabe entsprechend abzubilden. Im Bericht wird um Kreditverkäufe, Kreditverbriefungen und Positionen im Zusammenhang mit fiktiven Cash-Pooling-Dienstleistungen monetärer Finanzinstitute bereinigt. Die Kennzahl soll dadurch die tatsächliche Entwicklung der Kreditgewährung besser sichtbar machen.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Mai 2026 , 21.05.2026 , PDF-S. 54. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/994554/referenceDoc/1848f70c0a75eca85670941b7b2518f9.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Bereinigter Buchkredit“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/bereinigter-buchkredit/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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