Bankentflechtung, deutsche (German bank deconcentration)

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Die drei westlichen Besatzungsmächte in Deutschland, nämlich England, Frankreich und USA, verfügten 1947 die Aufteilung der drei Filialgrossbanken Deutsche Bank, Dresdner Bank – diese ging 2008 in die Commerzbank auf – und Commerzbank in dreissig einzelne Nachfolge-Institute. Als die Hoheitsrechte der Westalliierten – das bis dahin geltende Besatzungsstatuts (occupation statute) wurde aufgehoben – mit Inkrafttreten des Deutschlandvertrages und den Pariser Verträge 1955 wegfielen, machte man diese, betriebswirtschaftlich stark verlustbringende Entflechtung (loss-making unbundling) bis 1957 wieder rückgängig. – Siehe Bankbetriebsgrösse, optimale, Entflechtung, Gigabank, Grossbankengesetz.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Bankentflechtung, deutsche (German bank deconcentration)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/bankentflechtung-deutsche-german-bank-deconcentration/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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