Historische Finanzbegriffe

Thematische Übersicht zu Historische Finanzbegriffe mit 15 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.

15 zugeordnete Inhalte

Verwandte Begriffe

Gichtelgeld (medical estimate fee)

Gichtelgeld bezeichnet in alten Dokumenten eine Zahlung für ein ärztliches Gutachten. Der historische Ausdruck leitet sich von „gichten“ ab.

Begriff
Expensen (expenses)

Expensen bezeichneten früher allgemein Ausgaben und im engeren Sinn Verfahrenskosten bei Gericht, darunter Gerichtsgebühren und weitere Abgaben.

Begriff
Hofschatulle (regent’s cascet)

Definition der Hofschatulle: die frühere Privatkasse des Landesherrn, gespeist vor allem aus Erträgen der Domänen und des landesherrlichen Grundbesitzes.

Begriff
Gegengeld (wedding legacy)

Gegengeld bezeichnet Kapital des Bräutigams zur finanziellen Absicherung von Ehefrau und Kindern bei Scheidung oder Tod des Ehemanns.

Begriff
Fabrik (fabric)

Historische Bedeutung von „Fabrik“: Fonds oder Kasse zur Unterhaltung von Gebäuden, besonders von Kirchen, und die Bezeichnung Fabrikant.

Begriff
Ewiggeld (rent)

Ewiggeld bezeichnet in alten Dokumenten eine nicht ablösbare Zahlung aus den Erträgnissen eines Vermögensgegenstands, meist als Pachtzins.

Begriff
Debito und Debitum (debt)

Definition von Debito und Debitum: In älteren Dokumenten bezeichnet der Begriff die vertraglich zu leistende Schuld. Siehe auch Debent.

Begriff
Bubengeld (winnings)

Bubengeld bezeichnete früher den Gewinn aus Glücksspielen. Erfahren Sie die historische Bedeutung sowie verwandte Begriffe wie Jeton und Spielgeld.

Begriff
Borg (tick)

Borg bezeichnet eine alte Form der Geldaufnahme, also ein Gelddarlehen. Erfahren Sie mehr über die Begriffe Darlehen, Kredit und Vorlage.

Begriff
Amende (fine)

Definition von „Amende“: eine in älteren Dokumenten bezeichnete behördlich verfügte Geldstrafe. Mit Verweisen auf verwandte Begriffe.

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