Composite-Indikator

Ein Composite-Indikator ist eine verdichtete Kennzahl, in der mehrere wirtschaftliche Einflussgrößen zu einem Gesamtindikator zusammengeführt werden. Für die Analyse der deutschen Industrieschwäche kombiniert der Bericht neun Faktoren: umfragebasierte Angaben zu Nachfragemangel, Finanzierungsengpässen, Wettbewerbsposition sowie Arbeits- und Fachkräftemangel mit Daten zu Strom- und Gaspreisen, Güterexportquote, Gewinnmargen und Altenquotient. Die Gewichte werden mittels Hauptkomponentenanalyse bestimmt. Der Indikator dient dazu, die industrielle Entwicklung nachzuvollziehen und die relative Bedeutung verschiedener Belastungsfaktoren einzuordnen.

Quelle: http://www.gerhardmerk.de, Monatsbericht – Februar 2026 , 19.02.2026 , PDF-S. 112. https://www.gerhardmerk.de/buba_pdf/bundesbank-monatsbericht-2026-02.pdf.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Composite-Indikator“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/composite-indikator/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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