Prognoseproblem, geldpolitisches (central bank’s dilemma of policy choice)

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Eine Zentralbank verfügt nur über Daten aus der Vergangenheit. Daraus muss aber – auf den gegenwärtigen Zustand der Wirtschaft geschlossen und – Entscheidungen getroffen werden, die weit in die Zukunft weisen. Verglichen wurde daher die Zentralbankpolitik mit Autofahren ohne Sicht nach vorn, und nur mit Blick in den Rückspiegel. – Siehe AstroPrognose, Datenunsicherheit, Erhebung fachlicher Prognostiker, Geldpolitik, vorausschauende, Gleichgewichtsmodelle, dynamisch-stochastische, Prognoseunsicherheit, Stimmungs-Indikatoren, Stress-Test, Vorbehalte, Trendprognosen, Wachstumsprognose, Wirtschaftsindikatoren, wichtige. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2007, S: 28 f. (Grundsätzliches zu den Unsicherheiten bei der Vorausschätzung), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2010, S, 29 ff. (eingehende Darlegung der Prognoseprobleme; Übersichten; Literaturhinweise), Monatsbericht der EZB vom Mai 2013, S. 77 (Grundsatzartikel zur Verlässlichkeit gesamtwirtschaftlicher Projektionen; viele Übersichten; Literaturverweise), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2013, S. 69 ff. (Werkstattbericht mit Darlegung der bei Prognose-Modellen auftauchenden Fragen; Literaturhinweise).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Prognoseproblem, geldpolitisches (central bank’s dilemma of policy choice)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/prognoseproblem-geldpolitisches-central-banks-dilemma-of-policy-choice/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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