Prognoseunsicherheit (forecasting error zone)
Unbestritten ist heute, dass jeder Konjunkturzyklus etwas Einmaliges ist; genauer: dass – dieser auslösende Ursachen für den Aufschwung wie auch für den Abschwung enthält, – die zumindest in der entsprechenden Form und Zusammensetzung zuvor nicht gegeben waren. – Das macht es für die Wirtschaftspolitik allgemein und auch für die Zentralbank schwierig, Massnahmen zur Dämpfung konjunktureller Wellen genau einzusetzen. Besondere Schwierigkeiten treten auf, wenn eine konjunkturelle Krise mit einer Finanzkrise zusammentrifft, wie bei der auf die Subprime-Krise folgenden Finanzkrise. – Siehe Prognoseproblem, geldpolitisches, Stress-Test, Vorbehalte, Wachstumsprognose, Trendprognosen, Zyklik. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2010, S, 29 ff. (eingehende Darlegung der Prognoseprobleme; Übersichten; Literaturhinweise), Monatsbericht der EZB vom Mai 2013, S. 77 (Grundsatzartikel zur Verlässlichkeit gesamtwirtschaftlicher Projektionen; viele Übersichten; Literaturverweise).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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