In Deutschland an den Börsen Hamburg und Hannover seit Herbst 2008 angebotene Handelsplattform für gebrauchte Lebensversicherungen. Auf diesem Zweitmarkt bietet sich damit die Gelegenheit, Lebensversicherungen nach den Grundsätzen einer Börse zu handeln, nämlich transparent, neutral und überwacht. In einem Auktionsverfahren kann eine Vielzahl von Käufern auf die angebotenen Policen jeweils Gebote abgeben. Dies bildet die Grundlage für im Grunde faire, marktgerechte und nachvollziehbare Preise. – Ausserhalb der Börse von Unternehmen Privathaushalten angebotene gebrauchte Lebensversicherung, wobei der Kaufpreis ganz oder teilweise einbehalten wird. Oft verspricht das Unternehmen, den einbehaltenen Betrag für den Käufer der gebrauchten Lebensversicherung anzulegen. Dieser Betrag soll zu einem späteren Zeitpunkt, verzinst und in Raten, ausbezahlt werden. Je nach Ausgestaltung der Verträge handelt es sich bei diesen Geschäften um erlaubnispflichtige Sachverhalte. – Siehe Lebensversicherungen, Zweitmarkt, Versicherungs-Zweitmarkt, Viatikalmarkt. – Vgl. Jahresbericht 2009 der BaFin, S. 229 (Erlaubnispflicht entsprechender Verträge), Jahresbericht 2013 der BaFin, S. 60 f. (laufende Fragen aus den Geschäften).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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