Staatsschuld(en), verweigerte (odious public debt)

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Von Ländern mit nicht demokratisch gewählter Regierung im Ausland aufgenommene Darlehn, deren Bedienung (servicing: Verzinsung und Tilgung) die Nachfolge-Regierung verweigert. Für Anleger sind daher (auch mit den günstigen Konditionen ausgestattete) Papiere aus diktatorischen Staaten äusserst risikoreich. – Von demokratischen Staaten aufgenommene Auslandschulden, die eine nachfolgende diktatorische Regierung (wie beispielsweise die nationalsozialistische Regierung in Deutschland ab 1933) nicht mehr bedient. – Siehe Anleihe, notleidende, Bankenkrise, Dawes-Anleihe, Debt-Equity-Swap, Kapital-Abschottung, Risikokapital, Transferrisiken, Wertpapiere, risikolose, Young-Anleihe, Zitterprämie.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Staatsschuld(en), verweigerte (odious public debt)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/staatsschulden-verweigerte-odious-public-debt/ (Stand: 15.10.2022).

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