Im engeren Sinne die Anpreisung wertloser Papiere, meistens als Geheimtip, durch – persönlichen Besuch eines Vertreters zu Hause, dann auch Kaltaquise genannt, oder durch – Telephonanruf aus einer Dampfstube bei möglichen Anlegern, meistens bei genau ausgewählten Zielpersonen zu Hause beziehungsweise am Arbeitsplatz. – Im weiteren Sinne auch das Bewerben von Dingo-Werten über andere Wege, wie vor allem – durch persönlich gestaltete E-Mails (personalised electronic mails), – mittels eigener Sites im Internet bzw. auch Apps in iPods und – zunehmend auch durch allein zu diesem Zweck eingerichtete Foren, Blogs und über Netzwerke wie Twitter, in denen sich angeblich hell begeisterte (exceedingly enthusiastic) und reich gewordene Anleger austauschen. – Siehe Beschores, Billigkopie, Blind Pool, Blog, Cold Calling, Daimonion, Dampfstube, Darkrooming, Dingo-Werte, Domizil-Verschleierung, Energiewerte, Finanzgeier, Firmenbestatter, Geheimtip, Geldsauger, Ghettobanking, Gründungsschwindel, Kaltaquise, Kapitalmarkt, grauer, Klartext, Kursmanipulation, Mail Shot, Offshore Finanzplätze, Pairoff, Parallel Banking, Pump and Dump, Rendite-Risiko-Grundsatz, Scalping, Scheintransaktionen, Supergewinn, Twitter, Umstände, bewertungswichtige, Verständlichkeit, Vorhersagen, Winkelmakler, Zitronenhandel. – Vgl. einzelne Fälle im Jahresbericht 2001 des Bundesaufsichtsamts für den Wertpapierhandel, S. 27 f.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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