In Bezug auf die Geldpolitik die in Modellen durchgespielte Aufeinanderfolge mehrerer schädigender Ereignisse – etwa: Ölpreis-Schock, Missernte, Versiegen des Aussenhandels infolge kriegerischer Auseinandersetzungen; aber auch: Panik an den internationalen Finanzmärkten und eine Pandemie – verbunden mit Überlegungen, wie die Zentralbank sich angesichts solcher aussergewöhnlichen Umstände verhalten sollte. Dabei entsteht ein Moral Hazard-Problem, wenn die Marktteilnehmer im Vertrauen auf das stabilisierenden Eingreifen der Zentralbank hohe Risiken eingehen. – Siehe Crash, Bankenkrise, Finanzmarkt-Interdependenz, Finanzstabilitätsbericht, Krisenlasten-Verteilungsprogramm, Liquiditätskrisenplan, Modelle, geldpolitische, Modellunsicherheit, Murphy’s Gesetz, Risikotragfähigkeit, Schock-Bewältigung, Sparsamkeitsregel, Stress-Test. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2004, S. 27.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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