Wertpapieranlagen (portfolio investment)

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In der Statistik der EZB – der Nettoerwerb an von Gebietsfremden begebenen Wertpapieren durch Ansässige im Euro-Währungsgebiet (assets; Aktiva) einerseits und – der Neuerwerb an von Ansässigen des Euroraums begebenen Wertpapieren durch Gebietsfremde (liabilities; Passiva) andererseits. – Darin eingeschlossen sind Dividendenwerte, Schuldverschreibungen in Form von Anleihen sowie Geldmarktpapiere. Die Transaktionen werden zu den tatsächlich bezahlten oder vereinnahmten Preisen, abzüglich der Kosten und Provisionen erfasst. Bei den Wertpapieranlagen werden nur Unternehmensbeteiligungen verbucht, die weniger als zehn Prozent des Stimmrechtsanteils umfassen. – Siehe Direktinvestitionen. – Vgl. zum Bestand und zur den Veränderungen den Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets”, Rubrik “Finanzmärkte” im jeweiligen Monatsbericht der EZB; dort auch die “Erläuterungen” beachten, Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2004, S. 36 (Statistik der Wertpapieranlagen deutscher Privatpersonen), Monatsbericht der EZB vom Februar 2005, S. 80 (Probleme der statistischen Erfassung und Zuordnung), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2008, S. 34 (Präferenzen deutscher Wertpapieranleger 1999 bis 2007), Monatsbericht der EZB vom Februar 2012, S. 122 f. (Wertpapieranlagen in der Kapitalbilanz).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Wertpapieranlagen (portfolio investment)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/wertpapieranlagen-portfolio-investment/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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